Review: Game of Thrones – The Broken Man (S06E07)

Folge 7 „The Broken Man“ – Staffel 6 nähert sich mit großen Schritten dem Finale. Wie bringen sich die Figuren auf den Schachbrettern in Stellung und auf welcher Seite werden die Gewinner stehen? Mehr im Review.

 

 

Disclaimer: Dieses Review enthält Spoiler zur aktuellen Folge (The Broken Man, S06E07) und natürlich auch zu allen vorangehenden Episoden! Wenn du diese Folge also noch nicht gesehen hast und noch sehen willst, mach das hier am besten wieder zu.

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Irgendwo in den Riverlands

Wieso läuft vor dem Folgen-Intro noch eine Hornbach-Werbung? Ach, das gehört dazu.
Seltsam, mit der heiteren Musik und der fröhlichen Inszenierung dieses Kirchenbaus hätte ich schwören können, versehentlich eine andere Serie zu gucken.

Sind wir auf den Iron Islands, wo die sagenumwobenen 1000 Schiffe gebaut werden? Ne, dafür viel zu viel Grün im Panorama.

Nein. Der Hound ist wieder da! Bringt eure Hühner in Sicherheit.

Und dann kommt doch das Intro. Als Kontrast zum Hound hier mit einer Katze.

 

Irgendwo in den Riverlands – Teil 2

Es geht weiter mit Sandor Clegane, dem Heimwerker-King. Diesmal allerdings ohne die heitere Musik. Weniger Hornbach, mehr Game of Thrones.

Sandor darf für die Zuschauer und Brother Ray, der jetzt schon fünf mal so sympathisch wie der High Sparrow ist, noch einmal die Situation ins Gedächtnis rufen, in der wir ihn das letzte Mal gesehen haben: Von Arya zurückgelassen und schwer verwundet im Gras liegend.
Aber der Hound wäre nicht eben dieser, wenn er sich von so einem Kinkerlitzchen beeindrucken ließe!

Mittagspause. Es gibt Suppe, Reis, Brot und Bier.

Sandor (CLEGANE) isst sein Essen aus einer Schlüssel (BOWL) vor einem Berg (MOUNTAIN). Cleganebowl confirmed again!

Hass. Das ist das, was den Hound also antreibt. Ist das jetzt nicht mehr Hornbach-Reklame sondern ein Spot der Volksbanken Raiffeisenbanken?

BR: „There’s a reason you’re still here.
H: „Aye. I’m a big fucker and I’m tough to kill.

Ich habe ihn vermisst.

There’s plenty of pious sons of bitches who think they know the word of god or gods.

 

King’s Landing

Wenn man vom Teufel spricht.
Der High Sparrow spricht Margaery auf ihr neues Lieblingsbuch an.
Hätte er sie mal lieber auf das seltsame Jeans-Kleid, das sie trägt, angesprochen. Mode-Diskussionen wären mir lieber als ein trauter Bibeltreff.
Obwohl man sich, wenn man seit Monaten einen löchrigen Kartoffelsack ausfüllt, da wohl eher zurückhalten sollte.
Aber vielleicht ist das ja gerade auch der neueste Trend in King’s Landing, jetzt wo alle so richtig gläubig sind und so.

Margaery ist sogar so gläubig, dass der arme Tommen immer noch keinen Sprössling zeugen darf. Ist der überhaupt schon geschlechtsreif?
Und wozu die Eile? Dieser alte Schmierlappen plant doch was.

Ungeachtet des Jeans-Kleids ist dafür die Krone, die Margaery trägt, ein echter Hingucker: eine Rose, die von einem Hirschgeweih umschlossen wird.
Den Kronen-Katalog sollte sich Euron mal schicken lassen.
Mit einem Oktopus als Symbol muss sich doch was besseres entwerfen lassen können als der kümmerlichen Holzkranz, der dessen Schädel schmückt.

Lady Olenna wird dann nicht mehr ganz so subtil bedroht und soll King’s Landing verlassen. Schade, würde mich auf mehr Screentime von ihr freuen.
Nach einer Unterredung mit Margeary und Septa Unella zieht diese dann widerwillig von dannen, kann sich aber der Unterstützung von Margaery bewusst sein. I told you so!

 

Auf den Spuren von Stannis Baratheon/Irgendwo im Norden

Jon schlägt genau an der Stelle ein Lager auf, an der Stannis von den „20 good men“ Ramseys zerstört wurde. Kein gutes Omen.

Nachdem Tormund Jon zur Seite springt, kann sich dieser nun ganz sicher sein, dass er zumindest auf die Männer nördlich der Wall zählen kann.

When we say we’ll do something, we do it.

Politiker werden die Wildlinge wohl nicht mehr werden.

 

King’s Landing – Teil 2

Cersei vs. Olenna. Ein klarer Zu-Null-Sieg für Letztere.

O: „Loras rots in a cell because of you. The High Sparrow rules this city because of you. Our two ancient houses face collapse because of you and your stupidity.

Autsch.

C: „You’re right. I made a terrible mistake. I carry it with me every single day.
O: „Good.

Gnadenlos!

Als Cersei dann angekrochen kommt und sich mit Olenna zu einer Allianz gegen den High Sparrow zusammenschließen will, dann die absolute Vernichtung.

O: „I wonder if you’re the worst person I’ve ever met. At a certain age it’s hard to recall. But the truly vile do stand out through the years.
Do you remember the way you smirked at me when my grandson and granddaughter were dragged of to their cells?

Tja, Cersei. Man erntet, was man sät. Deswegen machen das die Greyjoys auch überhaupt nicht.

You have no support. Not anymore. Your brother’s gone. (…) The rest of your family abandoned you.
The people despise you. You’re surround by enemies, thousands of them.

Yep, das wars. Demontage. Cersei wird diese Staffel noch komplett überschnappen.
Wie sie am Ende vor Wut kocht, aber gleichzeitig komplett hilflos ist. Super gespielt von Lena Headey.
Mittlerweile aber immer wahrscheinlicher, dass leider nicht mehr allzu viel von ihr zu sehen sein wird.

You’ve lost, Cersei. It’s the only joy I can find in all this misery.

 

Riverrun

Auch Bronn ist wieder da! Und wie:

That’s like saying I have a bigger cock than anyone in the Unsullied army.

Hach. Bronn und der Hound wieder da, dazu noch die grandiose verbale Demontage von Cersei. Jetzt schon eine meiner Lieblingsfolgen.

Korrektur: Der Blackfish ist auch wieder da. Das ist ein wenig wie Treffen mit guten Freunden, die man länger nicht trifft.
Man weiß gar nicht wie sehr man sie vermisst, bis man wieder ein wenig Zeit miteinander verbringt.

Zum Beispiel bei einer Pokerrunde. Der sollte dann aber Walder Frey junior defintiv fernbleiben. Womöglich der schlechteste Bluff aller Zeiten.
Der Blackfish lässt ihn zurecht vollkommen auflaufen. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich das ganze Prozedere als kleine Monty Python-Referenz eingeordnet.

Auch mit Jaime läuft es dann nicht viel besser. Talk Shit, Get Hit. Jaime ist jetzt der Chef.
Sehr humorvoll die Folge, habe jetzt schon mehr gelacht als in 90% aller mittelmäßigen Hollywood-Komödien.

 

Bear Island

Nach Lachen ist Lyanna Mormont jedenfalls nicht zu Mute.
Stattdessen macht diese als gerade einmal zehnjährige Lady von Bear Island einen besseren Job als 95% aller anderen Lords. Sozusagen der Anti-Robyn. Kann man die irgendwie verkuppeln und daraus eine Spinoff-Comedyserie machen?

„… and Lady Sansa is a Bolton. Or is she a Lannister? I heard conflicting reports.

Sansa: rekt.
Nachdem es sowohl Jon als auch Sansa der Reihe nach vergeigen, muss Davos aushelfen. Der kann ja bekanntlicherweise gut mit kleinen Mädchen umgehen. … Warum hört sich das so falsch an?

62 gute Männer hat die Verhandlung gebracht. 62 gute Männer > 20 gute Männer. Rein zahlenmäßig sollte man Ramsey also überlegen sein.

If they’re half as ferocious as their lady, the Boltons are doomed.

Davos wäre ein sehr guter Onkel.

Und: Wie schön ist denn bitte Bear Island? Nach der letzten Folge habe ich mich ja ein bisschen in Horn Hill verguckt, aber das verblasst neben der Schönheit Bear Islands  zu einer besseren Abstellkammer. Wenn ich mich entscheiden müsste, irgendwo in Westeros zu leben, dann dort und unter dieser Führung.

Nächste Woche dann bei Game of Thrones:
Daenerys: „How many man will I need to conquer Westeros.“
Jorah: „62 good men.“

 

Riverrun – Teil 2

B: „I wanted to see you in person, get the measure of you.
J: „Well, now you have.
B: „Aye, now I have. I’m disappointed.

Der Blackfish, der mit seinem angestrengten Blick und seiner absolut souveränen Art auf dem besten Weg dazu ist, meine Lieblingsfigur zu werden, empfängt Jaime zu „Verhandlungen“. Puuh, die aktuellen Geschehnisse kratzen ganz schön an der Ehre der Lannisters.
Wo ist die Lannister-Mentalität, die noch letzte Folge so groß angepriesen wurde?

 

Deepwood Motte

Als nächstes wird Deepwood Motte, der SItz der Glovers in der Stark’schen Unterschriftensammelaktion abgeklappert. Der äußert berechtige Bedenken und will seine Leute nicht in das nächste Leid schicken. Die Red Wedding hat auch Haus Glover schwer getroffen. Ist ja auch legitim, aber warum hat niemand versucht, ihn auf die White Walker hinzuweisen? Naja, dann halt nicht.

I served House Stark once, but House Stark is dead.

Mag sein, aber wie man spätestens jetzt bereits wissen sollte: What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.

 

Volantis

Passendes Stichwort.
Theon leidet offenkundig an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung und Yara schleppt ihn erstmal mit in ein Bordell.
Das ist ein wenig wie damals auf der LAN-Party, an welcher das Spiel auf jedem Rechner außer dem eigenen lief.
Oder schlicht irgendeine Party, auf der man der Fahrer ist.

Therapeutische Maßnahmen der Ironborn: 1. Drink. 2. Fuck. 3. Cut your wrists.
Welp.

 

Irgendwo im Norden – Teil 2

Mir fällt gerade auf, dass irgendwo in Stannis‘ altem Camp ja noch die Feuerstelle mit den Überresten Shireens existieren muss. Ich glaube nicht, dass ich mir angucken kann, wie Davos‘ Herz zerbricht, wenn er den Hirsch, den er ihr damals geschenkt hatte, an eben jener wiederentdeckt.

So he’s your most trusted advisor now? Because he secured 62 men from a 10-year-old?

Eh, Sansa es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber das hast du eben nicht geschafft. Deswegen musst du jetzt auch die bittere Pille schlucken und wieder Bittstellerin bei Littlefinger werden.

Sorry for being mean to you. Still wanna send that troops you mentioned? – XOXO, Sansa.

Ansonsten: Wie gut ist denn bitte Lady Mormont? Die ist einfach persönlich bei ihren Streitkräften vor Ort. Würde mich nicht wundern, wenn sie auch noch mitkämpft.

 

Irgendwo in den Riverlands – Teil 3

Brother Ray war früher Soldat und hat ein Kind vor den Augen seiner Mutter getötet. In der Selbsthilfegruppe der Heimwerker kann er seine Geschichte erzählen und berichten, wie er ein besserer Mensch wurde. Das kann laut seiner Aussage auch der Hound werden.

Die Gruppensitzung wird schließlich von der Brotherhood with Banners unterbrochen, die sich nach Waffen und Essen erkunden. Seltsam, sollten die nicht eigentlich auf der Seite der Armen stehen und gewissermaßen eine Robin Hood-Rolle einnehmen? Neue Führung? LSH? (Immer noch nicht googlen, immer noch großer Buchspoiler)

 

Braavos

Arya hat scheinbar in ihrem Versteck scheinbar einen Frisör und viel Geld entdeckt. Mit diesem bucht sie eine Kreuzfahrt Richtung Westeros.

Oder auch nicht. Die nette Omi, die kurz darauf so freundlich auf Arya zukommt, ist eigentlich die Waif. Wer konnte das nur ahnen?!
Ist eben von den Stark-Kindern doch am meisten wie Jon, beide von Arbeitskollegen erstochen.
Wo ist eigentlich Needle und woher kommt die Diskrepanz zur vorherigen Arya-Szene?

Don’t let her suffer.

Ich bin ja kein Arzt, aber mehrere Stiche in den Bauch sowie das Drehen des Messers klingt sehr schmerzhaft. Die Waif ist definitiv nicht Faceless Men-tauglich.

Dafür darf Arya ein wenig Badespaß im braavosischen Fluß genießen und danach noch eine schöne Blutspur durch den lokalen Markt ziehen.
Wie bei Hänsel und Gretel.

 

Irgendwo in den Riverlands – Teil 4

Schöner Kontrast zur Szene davor. Während Arya verletzt durch die Menschenmassen am Markt läuft und ihr niemand hilft, läuft der Hound hier komplett unversehrt durch eine Szenerie der Zerstörung inmitten derer die körperlichen Überreste seiner Selbsthilfegruppe liegen. Niemand hilft Arya, wohingegen der Hound niemanden mehr helfen kann.

Aber ernsthaft. Die Brotherhood with Banners ist normalerweise doch nicht so grausam? Da muss doch LSH (immer, immer, immer noch nicht googlen, immer, immer, immer noch Buchspoiler) hinterstecken? Auch das Hängen würde dafür sprechen. Oder mussten die aufgrund der Religionszugehörigkeit sterben? Das fände ich fast schon ein wenig sinnlos.

Wie dem auch sei, starkes Endbild, das die Anfangssequenz auflöst. Die Axt, mit der der Hound Holz gehackt hat, wird nun aus dem Holz gezogen und zur Waffe gemacht. Vom Krieger zum Bauarbeiter zum Krieger. Oh boy, here I go killing again.

 

Fazit

Die Folge hat sich ein bisschen wie das westeros.TV-Reisemagazin angefühlt. Viele Totalen, viele Landschaftseinstellungen und eine sehr fragmentisierte und zersplitterte Handlung an unzähligen Schauplätzen. Rein technisch haben mich die großen Einstellungen von Burgen und Truppen und auch die Dialoge im Norden aber sehr an Staffel 1 erinnert, was nie schlecht ist.
Allerdings hat man sich aufgrund der schieren Menge der Handlungen wohl keine Zeit mehr nehmen können, einzelne Handlungen detaillierter zu beleuchten. Das finde ich ein wenig schade, muss aber in Hinblick auf das nahende Staffelfinale wohl sein. Die Volantis-Szene oder die erste Sequenz in King’s Landing hätte man ruhig gegen mehr Zeit beim Hound und Brother Ray oder bei Jon eintauschen können. Aber das ist Meckern auf hohen Niveau, denn bis auf eine Ausnahme war die Folge in meinen Augen großartig, gerade im Hinblick auf den Unterhaltungsfaktor und der optischen Schauwerte.

Die Ausnahme: Braavos. Das war entweder grauenhaftes Writing oder da steckt mehr dahinter. Die Diskrepanz zwischen dieser und letzter Folge war mir da einfach zu krass. Arya versteckt sich mit Needle in den Händen und zwei Wänden im Rücken in der Dunkelheit und jetzt soll sie neureich und unbedarft durch Braavos schlendern? Dazu noch eine neue Frisur tragen? Nö. Da lass ich mich nicht verarschen.

Auch nachdem es letztes Mal nicht hingehauen hat, hier neue Aluhut-Teorien bezüglich Arya:

  1. Theorie: Die Arya in dieser Wolge war nicht Arya, sondern Jaquen.  Neue Frisur, neues Outfit, selbst der Gang von „Arya“ war neu. Dazu der plötzliche Reichtum und die Forderung nach einer Kabine, wo sie auf der Hinreise noch mit einem Platz an Deck zufrieden war. Wer würde denn im Hinblick auf drohende Gefahr sein Schwert zuhause lassen und die Hände beim Gehen hinter dem Rücken verschränken? Dann auch noch völlig unbedarft durch eine belebte Straße laufen? Jedenfalls nicht Arya.
    Warum sollte Jaqen das tun, wird man sich jetzt fragen. Weil er noch auf Aryas Liste steht. Boom. Ende der zweiten Staffel, letzte Folge. Arya darf ihren dritten Namen nennen und tut dies: „Jaqen H’ghar.“ Ich habe mir die Folge noch einmal angesehen, zurückgenommen wurde das nie. Zwar hat Arya verlautbaren lassen, dass sie es zurücknehmen würde, wenn Jaquen ihr bei der Flucht hilft, das hat sie allerding nicht getan.
    Warum sollte Jaqen es genau auf diese Weise tun, wird man sich jetzt fragen. Zum einen hat er damit für Aryas Weiterreise gesorgt und zum anderen kann er hautnah erleben, ob die Waif ihr Versprechen einhält. Denn nach der Aktion wird die sicherlich noch nicht bereit sein ein Faceless Men zu werden. Persönlicher Groll + gebrochenes Versprechen + den Job noch nicht einmal beendet. Die Möglichkeit, Aryas Gesicht zu benutzen hat Jaqen übrigens, wie im Staffel 5-Finale gezeigt wurde.
    Was passt nicht zur Theorie? Die Auftauch-Szene, in der Arya verängstigt wirkt und die Szene danach, in der sie durch den Markt irrt. Vielleicht gibts hier ja noch Erklärungen.
  2. Theorie: Die Fight Club-Theorie. Fight Club-Spoiler inside. Ach was rede ich da, Fight Club hat eh jeder schon gesehen.
    Arya und die Waif sind die selbe Person. Say what? Grüße hierbei an einen Freund, der sich das ganze aus dem Kopf gesaugt hat. Klingt erstaunlich plausibel. Die einzigen Personen, die die Waif jemals bemerkt oder mit ihr interagiert haben, sind Jaqen und Arya. Was wäre nun also, wenn die Waif als Rivalin erschaffen wurde, um deren innere Zerissenheit zu visualisieren?
    Die Waif repräsentiert dabei den Teil Aryas, der No One werden will, während Arya die Stark-Vergangenheit, ihre persönlichen Motive und moralische Grundsätze personifiziert. In der heutigen Szene versucht die Waif einen letzten Angriff auf Arya, um gegenüber der Stark-Persönlichkeit zu siegen und endgültig zu No One zu werden.
    Was dafür spricht: die Waif weiß alles über Arya. Sie weiß von ihrer Vergangenheit, ihren Ziele und ihren Familienverhältnisse. Niemand kommt Arya diese Folge zur Hilfe – klar, weil der ganze Kampf nur im Kopf stattfand. Selbiges konnte man auch schon bei den Stockkämpfen zu Anfang der Staffel beobachten. Die Arya, die mit dem Schiffskapitän interagiert, war trotzdem Jaqen, der vermutet, dass der Arya-Teil siegen wird und ihr die Abreise ermöglichen will. In der nächsten Folge gewinnt Arya den Kampf gegen die Waif und zieht ihr das Gesicht ab. Darunter: Arya.

Egal, wie das ganze letztlich aufgelöst wird (vermutlich wird es etwas ganz anderes werden), so kann die Braavos-Szene sicher nicht stehen bleiben. Sie würde konträr zu allem laufen, was man in Folge 6 von Arya gesehen hat – und das wäre nun wirklich schlechtes Writing.

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